Archiv der Kategorie: Rund um Rust

Wissenswertes rund um Rust

Leinen los und klar zum Segelsetzen! Die Expedition Rulantica beginnt

Nach sehnsüchtiger Zeit des Wartens war am 28. November 2019 der große Moment gekommen: „Rulantica – die neue Wasserwelt des Europa-Park“ ist bereit für seine Entdecker! Den Kompass gen Norden gerichtet, treibt es die neugierigen Seeleute nach Skandinavien in eine gigantische Indoor-Wasser-Erlebniswelt. Auf 32.600 Quadratmetern können kleine und große Abenteurer das ganze Jahr über neun thematisierte Bereiche und 25 einzigartige Wasserattraktionen auskundschaften. Hungrig und erschöpft von der spannenden Expedition bietet das angrenzende 4-Sterne Superior Hotel „Krønasår – The Museum Hotel“ vielfältige Möglichkeiten zur Stärkung und eine kuschelige Unterkunft für die Nacht. Mit neuen Kräften können sich die Forscher am nächsten Tag vom „Naturkundemuseum“ aus direkt auf eine weitere unvergessliche Reise begeben.

Nach nur 26 Monaten Bauzeit erstrahlte das bahnbrechende Großprojekt „Rulantica – die neue Wasserwelt des Europa-Park“ in vollem Glanz. Neben dem sechsten Erlebnishotel „Krønasår“ hat die Inhaberfamilie Mack auf einer 450.000 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche den Traum von einem zweiten Park und einer spektakulären Wasser-Erlebniswelt in skandinavischem Stil verwirklicht. Seit Ende November garantieren in der atemberaubenden, 20 Meter hohen Halle zahlreiche Wasserattraktionen inklusive 17 Rutschen ein spritziges Vergnügen.

Nordischer Wasserspaß

Schon von Weitem zieht die beeindruckende Architektur der neuen Wasserwelt Rulantica die Besucher in den Bann und entführt in den hohen Norden. An der insgesamt 32.600 Quadratmeter großen, muschelförmigen Halle angekommen, setzt sich die Reise fort und es begeistert ein einzigartiger Mix aus skandinavischen Landschaftszügen, mystischen Szenerien und fantasievollen Gestaltungen. In neun thematisierten Bereichen können Badenixen und Wassermänner ganzjährig auf Erkundungstour gehen und 25 Attraktionen entdecken.

Das liebevoll dekorierte „Trølldal“ ist perfekt auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt. Der lustige Wasserspielplatz mit Bäumen und Felsen wird von putzigen Kobolden bewohnt, welche die ersten Bewohner der sagenumwobenen Insel Rulantica waren. Rund um das flache Becken finden Kinder viele Kletter- und Spielmöglichkeiten und können „Schabernakker“ und „Tommelplums“ herunterrutschen. Außerdem startet hier die Familienattraktion „Snorri´s Saga“. Gemeinsam mit dem niedlichen, sechsarmigen Oktopus Snorri gehen Groß und Klein auf eine Tour im Lazy River und können es sich allein oder zu zweit in bequemen Reifen gemütlich machen. Die entspannte Fahrt führt in einem 250 Meter langen, gewundenen Kanal vorbei an den verschiedenen thematisierten Bereichen der Wasser-Erlebniswelt.

„Lumåfals“ ist die Heimat der Wassermenschen und Beschützer Rulanticas. Die zauberhaften Wesen leben in einer farbenfrohen Grotte und bewegen sich anmutig zu Lande und zu Wasser. Es locken das riesige Wellenbad „Surf Fjørd“ und ein gigantischer Wasserfall, in dem die Quelle des Lebens schlummert. Wer Lust auf eine Stärkung hat, findet gleich nebenan zwischen sprudelnden Wasserwänden und beeindruckenden Stalaktiten das Selbstbedie-nungsrestaurant „Lumålunda“, in dem frische Pizza, Pasta und Salate zubereitet werden. Im Shop „Snorri´s Grotta“ gibt es zudem kleine Mitbringsel für Zuhause.

Im Abenteuerpool „Skip Strand“ mit versunkenem Dreimaster, Dampfer und einer Vielzahl an Netzen, Tauen und Masten kann gerutscht, getobt und geplanscht werden. Auf dem Hindernis-Parcours „Hoppablad“ können junge Wasserratten ihre Geschick-lichkeit testen und sich auf wackelig schimmendem Treibgut fortbe-wegen. Gemeinsam landet die ganze Familie von der Breitrutsche „Överstor“ imkühlen Nass.

In „Vinterhal“ erwarten die Besucher den frostigen Norden und einen mystischen Eispalast. Spektakuläre Rutschen führen an der zu Eis erstarrten Meeresschlange Svalgur vorbei. Nachdem es in der Sprung-Rutsche „Isbrekker“ zunächst nach unten geht, wartet am Ende ein freier Fall aus über 1,50 Metern Höhe. Auch die Steilwand-Rutsche „Vinter Rytt“ ist nichts für schwache Nerven: Bis zu vier Personen gleiten in einem Reifen eine fast vertikale Wand nach oben. Jede Menge Kurven machen ebenso die Rafting-Rutsche „Svalgur Rytt“ zu einem unvergesslichen Erlebnis, bei der bis zu vier Personen zusammen an den Start gehen können.

Die Stadt „Rangnakor“ wurde von den nordischen Ureinwohnern Rulanticas gegründet. In vier Metern Höhe auf Stelzen gebaut, bietet sie sicheren Schutz vor den Fluten. Mutige sollten sich eine Fahrt mit den Freifall-Rutschen „Dugdrob“ und „Vildfål“ keinesfalls entgehen lassen. Ein rasantes Rutschenduell ist auf „Odinrås“ mit den parallel verlaufenden Bahnen „Hugin“ und „Munin“ garantiert. Einen perfekten Überblick über die Indoor-Wasserwelt genießen die Gäste der „Komfort Hyddas“. Die gemütlichen Hütten in exklusiver Lage sind gegen einen Aufpreis buchbar und bieten einen privaten Rückzugsort für bis zu vier Personen inklusive toller Zusatzleistungen. Für ein kleineres „Komfort Sofa“, das ideal für Zwei geeignet ist, zahlen Erwachsene zuzüglich zur Eintrittskarte 40 Euro pro Person. Von der nahe gelegenen „Skål Bar“ können Groß und Klein den Blick wunderbar durch Rulantica schweifen lassen. Hoch oben bietet sie eine tolle Auswahl an kalten und warmen Getränken. Herzhafte Snacks wie Burger, Fish & Chips oder Salate sowie süße Leckereien gibt es außerdem am Fuße der Stelzenstadt im Selbstbedienungsrestaurant „Snekkjas“, das auch eine großzügige Außenterrasse hat.

Wasserfälle und Sprudelliegen machen die „Skog Lagune“ zu einer Oase. Umrahmt von Kiefern und Felsen lässt es sich bestens entspannen. An der „Skogbar“ können die Besucher inmitten der grünen Landschaft einen Cocktail genießen und müssen dafür nicht einmal das 30 Grad warme Wasser verlassen. Nach jeder Menge Badespaß laden zudem 1.700 Liegestühle im gesamten Indoor-Bereich zum Erholen ein.

Ein grenzenloses Vergnügen ist auch im 8.000 Quadratmeter großen Outdoor-Bereich sicher: Der beheizte Außen-Pool „Frigg Tempel“ versprüht Urlaubsflair. Außerdem warten an der Swim-up Bar „Tempel Krog“ leckere Erfrischungen und Smoothies.

Ebenfalls unter freiem Himmel fasziniert „Vildstrøm“ mit dem gleichnamigen, reißenden Wildbach. Dabei können sich Klein und Groß durch das beheizte Flussbett treiben lassen. Nach etwa 40 Metern gilt es, sich für den rechten oder linken Weg zu entscheiden. Aber Achtung: Der eine hat deutlich mehr Gefälle als der andere! Nach überstandenem Abenteuer können die Besucher bei schönem Wetter herrlich auf einem der 500 Liegestühle die badische Sonne genießen.

Ob vor oder nach dem Besuch der Wasserwelt – in der Lobby warten jede Menge Leckerbissen: Das Angebot des „Kelpie Cafés“ reicht von Kaffeespezialitäten über süße Snacks bis hin zu herzhaften Sandwiches. Zudem können die Gäste in den beiden Shops „Rulantica Market“ und „Rulantica Galerie“ im Erd- und Obergeschoss der Lobby ihr Schwimm-Equipment auffrischen oder ein Andenken an die Wasser-Erlebniswelt mitnehmen.

Nur einen Steinwurf entfernt:  Der Europa-Park

Unweit der neuen Wasserwelt Rulantica befindet sich Deutschlands größter Freizeitpark. Auf einer Fläche von 95 Hektar lassen über 100 Attraktionen und mehr als 23 Stunden Showprogramm täglich die Herzen höherschlagen. Dabei garantieren 15 europäische Themenbereiche ein weiteres, unvergessliches Abenteuer für die ganze Familie. Die sechs parkeigenen 4-Sterne und 4-Sterne Superior Hotels laden anschließend zum Erholen und Entspannen ein. Zusammen sind die Wasser-Erlebniswelt, der Europa-Park und das dazugehörige Hotel Resort die perfekte Kurzreise-Destination für Familien aus Nah und Fern.

70ster Geburtstag des Europa-Park Gründers: Wolfgang Schäuble: „Roland Mack hat eine unverwechselbare europäische Institution geschaffen“

Roland Mack ist so alt wie die Bundesrepublik, und in seinem Leben spiegelt sich ein Stück weit die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Roland Mack lebt den Europa-Park. Man spürt das, wenn man mit ihm zusammen im Park ist. Ständig ist er auf der Suche nach neuen Ideen. Roland Mack gehen nie die Ideen aus. Innovationen sichern Erfolg. Roland Mack verkörpert im besten Sinne einen dem Gemeinwohl verpflichteten, erfolgreichen Unternehmer und er ist ein überzeugter Europäer.“ Das betonte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble beim Festakt anlässlich des 70sten Geburtstages von Europa-Park Gründer Roland Mack mit mehr als 500 Gästen. Gleichzeitig erhielten die Wegbegleiter, Freunde, Politiker, Wirtschaftsführer sowie Prominente aus Sport, Show und TV einen ersten exklusiven Einblick in die neue Wasserwelt Rulantica, die offiziell am 28. November eröffnet wird. Unter den Gästen waren neben Dr. Wolfgang Schäuble EU-Kommissar Günther Oettinger, Thomas Bareiß, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sowie der Landesminister der Justiz und für Europa Guido Wolf, der frühere Bundespräsident Christian Wulff, Politiker Wolfgang Bosbach, Jean Rottner, Präsident des Conseil régional Grand Est, Sven Ottke, DJ BoBo, Andrea Berg, Paola Felix, Henry Maske, Reiner Calmund und der elsässische Sternekoch Marc Haeberlin.

Bei der Preview-Opening Rulantica inszenierte Enno-Ilka Uhde eine spektakuläre Performance „First View“ in der neuen Wasserwelt. Mehr als 200 Artisten traten auf und boten den Gästen eine atemberaubende Darstellung in Rulantica. Ein besonderes Element bildete ein Wasserfall, der auf einer 500 Quadratmeter großen Videowand nach oben statt nach unten floss. „Schönheit ist nach Friedrich Schiller, der Freiheit ansichtig zu werden“, so Uhde. „Und dieser Wasserfall, der die Dinge umdreht, ist gelebte Freiheit.“ Andere Wege in Frieden und Freiheit – sicherlich ein passendes Bild zum Leben von Roland Mack.

Präsentiert wurde den Gästen auch ein aus 74 nummerierten Einzelexponaten bestehendes Kunstwerk Uhdes mit dem Titel „In Frieden und Freiheit“. Die 1,40 auf 1,40 Meter großen Tafeln konservieren für das jeweilige Jahr Errungenschaften, Erlebnisse und Herausforderungen aus Politik, Wissenschaft, Philosophie, Kunst, Sport oder Kultur.

Roland Mack zeigte sich bewegt am Abend seines 70sten Geburtstages und stellte vor allem seine Familie und die Mitarbeiter in den Vordergrund im Blick auf den Erfolg des Europa-Park: „Das Ziel der Unternehmerfamilie Mack ist es, das fast 240-jährige Traditionsunternehmen auf Dauer zu sichern und in die nächsten Generationen zu führen. Die Leitung hat die achte Generation übernommen. Die neunte Generation ist bereits auf der Welt.“

Roland Mack ist seit gut 45 Jahren mit Marianne Mack verheiratet, die vom ersten Tag an den Aufbau des Europa-Park mit voller Kraft mitgetragen hat. Roland Mack: „Ohne meine Frau wäre das alles nicht gegangen. Das ist absolut sicher.“ Roland und Marianne Mack haben drei Kinder: Die Söhne Michael (40, Diplom-Betriebswirt) und Thomas (38, Diplom-Hotelier) verantworten inzwischen zusammen mit dem Bruder von Roland, Jürgen Mack (61), das operative Geschäft. Roland Macks Tochter Ann-Kathrin (29) ist Architektin und hat sich erstmals maßgeblich beim neuen Hotel Krønasår und der neuen Wasserwelt Rulantica eingebracht, die am 28. November eröffnet wird.

Roland Mack über seine Kinder: „Ich bin unglaublich stolz, was aus unseren Kindern Michael, Thomas und Ann-Kathrin geworden ist. Sie sind eigenständige, tolle Persönlichkeiten, haben einen sehr guten Beruf und sind voller Emotion und Herzlichkeit. Das sind die besten Eigenschaften, um unser Unternehmen erfolgreich weiterzuführen. Darüber bin ich sehr glücklich.“

Für die Gäste des Abends gab es als Gastgeschenk die neue Biografie über Roland Mack „Mein Leben für den Europa-Park“, die als erweiterte und aktualisierte Neuauflage pünktlich zum Geburtstag bei Herder erschienen ist.

Wolfgang Schäuble mit einem Ausblick: „In Rust wird dank des unternehmerischen Weitblicks von Roland Mack und seiner Familie auch in Zukunft Entertainment erfolgreich bleiben – in einem Freizeitpark mit einem unverwechselbaren europäischen Kultur- und Bildungsangebot.“

Seilbahn zwischen Deutschland und Frankreich: Europa-Park plant grenzübergreifendes Projekt

Seit Jahrzehnten ist Deutschlands größter Freizeitpark nicht nur als attraktives Tourismusziel bekannt, sondern zugleich auch ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus ganz Europa. Insbesondere in Frankreich findet das Angebot des Europa-Park ein wachsendes Interesse. Die Inhaberfamilie Mack hat sich stets für das Thema Europa und die deutsch-französische Freundschaft engagiert. Dr.-Ing. h.c. Roland Mack, Gründer und Inhaber des Europa-Park, hat in der Entwicklung des Unternehmens diese Ausrichtung seit jeher aktiv vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund möchte die Unternehmerfamilie nun auf Initiative von Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, diese Entwicklung durch ein neues Investitionsprojekt in Frankreich konsequent fortführen. So hat der Europa-Park die Vision, die Anbindung der nahen Region Elsass durch ein Seilbahnprojekt über den Rhein zu verbessern.

Im weiteren Verlauf strebt das Familienunternehmen auf der französischen Seite die Realisierung von Übernachtungsangeboten an. Das nachhaltige und naturfreundliche Projekt könnte letztlich auch weitere Arbeitsplätze in Frankreich schaffen. Zudem würde die vorhandene Verkehrsinfrastruktur stark entlastet werden: Der Europa-Park verzeichnet jährlich mehr als eine Million Besucher aus Frankreich und über 1.000 Mitarbeiter pendeln aus dem Elsass nach Rust.

Derzeit werden die Detailfragen mit den Behörden in Deutschland und Frankreich abgestimmt. Michael Mack verfolgt mit diesem deutsch-französischen Projekt die Vision von einer Expansion des Familienunternehmens im benachbarten Elsass. Ziel ist es, ein nachhaltiges Projekt für die Region in Angriff zu nehmen. Die Präsentation dieser Idee ist im Wirtschafts- und Finanzministerium in Paris sowie vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ebenso wie in der Region und von der Landesregierung in Stuttgart mit Begeisterung aufgenommen worden und stößt auf große Unterstützung. Weitere Schritte werden mit allen Beteiligten erarbeitet und im Rahmen des Genehmigungsverfahrens geprüft.

Zehn Jahre unkomplizierte und unbürokratische Hilfe für den Menschen: Einfach helfen feiert Jubiläum einfach anders

Einfach anders feierte der Verein „einfach helfen“ am Mittwochabend seinen 10. Geburtstag: Auf großen Tafeln war ein Ausschnitt des Vereinslebens und von einzelnen Hilfsprojekten dokumentiert. Zwei Redebeiträge der Vorsitzenden Mauritia Mack und von Bürgermeister Kai-Achim Klare eröffneten den Abend und schon war genügend Zeit für das Zusammensein und das Gespräch zwischen Gästen, Mitgliedern, Gönnern, Spendern und auch Betroffenen – die einfach andere Alternative der Feier eines Jubiläums.

Trotz hochsommerlichen Temperaturen hatten sich sehr viele Gäste im Hotel Santa Isabel des Europa-Park versammelt, um gemeinsam den jungen Verein zu feiern. Bürgermeister Kai-Achim Klare brachte es in seiner Festrede auf den Punkt: „Einfach helfen ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. Deswegen verbinde ich den Dank mit dem tiefen Wunsch, dass der Verein auch in den nächsten Jahren sein erfolgreiches Wirken fortsetzen kann. Denn einfach helfen schenkt Hoffnung, aus der neue Kräfte erwachsen können.“ Dabei stellte Klare auch die gute Zusammenarbeit von Gemeinde und Verein bei den beiden Veranstaltungen im Jahreslauf in den Fokus der Zuhörer. Bei „einfach laufen für einfach helfen“ im Frühjahr und beim inzwischen schon traditionellen Herbstfest beim Naturzentrum Rheinauen, das dieses Jahr am Sonntag, 16.9. stattfindet, will man zusammen den Menschen aus der Region ein Angebot machen, bei dem sie schon mit einem kleinen Startgeld oder einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen „einfach helfen“ können. Dabei will man mit „geballter Kraft“ für Projekte werben und Menschen motivieren, sich dauerhaft zu engagieren. Als äußeres Zeichen der Anerkennung überreichte Klare an die Vorsitzende Mauritia Mack eine Spende für den Verein. Dabei resümierte er: „Zehn Jahre einfach helfen, das sind zehn Jahre Zuwendung, Mitmenschlichkeit und gelebte Nächstenliebe. Ich bin froh und dankbar, dass der Verein im letzten Jahrzehnt immer wieder dort eingesprungen ist, wo keine Hilfe mehr möglich schien und Menschen in verzweifelten Lebenslagen eine unterstützende Hand dringend gebraucht haben.“

Mauritia Mack erinnerte in ihren Ausführungen an den Ursprung des Vereines: Im Frühjahr 2005 erkrankte der zweijährige Maximilian Fink. Um alternative Behandlungsmethoden einzusetzen, hatten Ludwina Geiger und Lioba Metz einen Spendenaufruf gestartet, deren Resonanz sehr groß war. Leider konnte dem kleinen Maximilian nicht geholfen werden. „Wir mussten schmerzlich einsehen: Das Schicksal des kleinen Maximilian war kein Einzelfall und dass es weiteren Bedarf in unserer Region gibt“, stellte Mauritia Mack die Intention vor zehn Jahren dar. Mit diesen Erfahrungen wurde mit Hilfe von Bürgermeister Bruno Metz aus Ettenheim im Juli 2008 der Verein „einfach helfen e.V.“ gegründet. Mit seinem Namen „einfach helfen“ verbindet der Verein schnelles, unbürokratisches und möglichst unkompliziertes Helfen. „Unser Name ist sozusagen unser Programm“, betonte Mack. Gleichwohl verhehlte die Vorsitzende nicht, dass keines von den Gründungsmitgliedern damals gedacht hätte, wie intensiv sich die Arbeit gestaltet und vor allem wie groß doch der Bedarf und die Nachfrage in der nächsten Umgebung tatsächlich sind. Das Team um Mauritia Mack wurde aber nicht allein gelassen: „Die Anteilnahme aus der Bevölkerung war immer einzigartig und sehr groß und wir sind sehr dankbar um die vielen Spenden und Aktionen, die unserem Verein zuteil werden“, bedankte sich die Vorsitzende. Übrigens hat sich das Konzept des Vereins schon vervielfältigt: Heike Koser-Jung aus Bensheim hat vor fünf Jahren den Verein „einfach helfen Bergstraße e.V.“ nach dem Vorbild gegründet.

Dank zollte Mauritia Mack allen Spendern, Firmen, Vereinen, Institutionen und Organisationen sowie dem Europa-Park, die allesamt aktiv den Verein unterstützen. Dank sprach Mack auch der Gemeinde Rust für die gute Zusammenarbeit aus.

Der besondere Dank galt natürlich dem gesamten Team: „Ohne jeden einzelnen von Euch wäre unsere Arbeit niemals so erfolgreich“, lobte Mauritia Mack die Aktiven. „Unser Anspruch ist es, bei jeder Anfrage den direkten Kontakt mit den Hilfsbedürftigen aufzunehmen. Es ist uns wichtig, dass wir die Betroffenen nicht nur finanziell, sondern auch menschlich und persönlich betreuen. Dieses besondere Engagement seitens unseres Vereines ist nur möglich, weil sich alle in beispielhafter Weise für die hilfsbedürftigen Menschen engagiert einsetzen“, betonte die Vorsitzende. An erster Stelle nannte sie dabei das Expertenteam Ludwina Geiger und Lioba Metz.

Für alle des Teams gab es Blumenpräsente. Dank der Unterstützung der Sponsoren des Abends Michael und Siglinde Nitze vom Brauwerk Baden,Weingut Lothar Schwörer aus Schmieheim, Coca-Cola und der Bäckerei-Konditorei Käufer aus Ettenheim konnte einfach helfen einfach anders gefeiert werden.

Santa Isabel e.V. spendet 20.000 Euro für Babywatch-System im Schwarzwald-Baar-Klinikum

Marianne Mack, erste Vorsitzende des Vereins „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“, hat dem Verein für Frühgeborene und kranke Neugeborene Schwarzwald-Baar e.V. und auch dem Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen diese Woche eine große Freude bereitet: Bereits zum zweiten Mal spendete Marianne Mack 10.000 Euro für die Intensivversorgung der Frühgeborenen der Kinderintensivstation des Klinikums in Villingen-Schwenningen. Konkret wurden mit den Geldern spezielle Kamerasysteme, auch Babywatch genannt, angeschafft, mit denen die Eltern ihre Neugeborenen auch zu Hause im Blick haben.

Für die oft verzweifelten Eltern, die ihr Baby nicht mit nach Hause nehmen können, ist das eine wertvolle Hilfestellung. Über einen Livestream kann die ganze Familie zu Hause am Computer das Kind sehen – schon morgens beim Frühstück oder in der Mittagspause am Arbeitsplatz. Damit erleichtert das digitale Besuchssystem den Spagat zwischen der Sorge um das Frühgeborene, der Versorgung von weiteren Kindern, zwischen Beruf und Krankenhaus. Geschwisterkinder können mit dem neuen Familienmitglied bereits eine erste Bindung aufbauen und auch die Intensivschwestern sind überzeugt, dass die Babywatch-Kameras ein sehr sinnvolles und wichtiges Instrument sind. Erstmalig installiert wurde das System auf Initiative des Vereins für Frühgeborene und kranke Neugeborene Schwarzwald-Baar e.V.. Die Finanzierung fand ausschließlich über Spenden statt.
Marianne Mack ist von dem Babywatch-System begeistert. Im Beisein des Geschäftsführers des Klinikums Dr. Matthias Geiser, Chefarzt Dr. Matthias Henschen und der ersten Vorsitzenden des Vereins für Frühgeborene, Sandra Rathgeber, betonte sie, die Spende von insgesamt 20.000 Euro in eine absolut sinnvolle Einrichtung gegeben zu haben.