Schlagwort-Archive: Roland Mack

Christian Streich erhält Goldene Narrenschelle im Europa-Park

„Selten hat es jemand so verdient wie Christian Streich“, lautete der Tenor unter den zahlreichen Ehrengästen und Medienvertretern bei der 14. Verleihung der Goldenen Narrenschelle der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) im Hotel Colosseo im Europa-Park in Rust. Der 53-jährige Bundesligatrainer freute sich sichtlich über die besondere närrische Auszeichnung der VSAN: „Es ist mir eine große Ehre und bei meiner nächsten Pressekonferenz ist die Schelle mit dabei, damit ich der Presse auch etwas erzählen kann.“

Närrisch aktiv ist der dienstälteste Bundesligatrainer des SC Freiburg nach eigener Aussage zwar nicht, da er in einem kleinen evangelischen Dorf an der Grenze zur Schweiz aufgewachsen sei. Er habe aber „Sympathien gegenüber Euch Narren“.
Seit 2006 wird die Goldene Narrenschelle in Deutschlands größtem Freizeitpark an prominente Zeitgenossen vergeben. 2018 erhielt Bundestagsmitglied Cem Özdemir von VSAN Präsident Roland Wehrle die goldene Ehrenglocke der Vereinigung. Özdemir hatte als Vorjahrespreisträger in diesem Jahr die Rolle des Laudators. „Streich ist ein Kulttrainer mit Kultstatus. Seine Kommentare gegenüber der Presse sind legendär“, lobte Özdemir in seiner launigen Rede. Darüber hinaus sei Streich ein Bundesligatrainer mit Narrenfreiheit und während Özdemirs Verein in Stuttgart innerhalb Streichs Amtszeit in Freiburg sieben Mal den Trainer gewechselt hat, trainierte die Freiburger nur einer – Christian Streich. Der Trainer aus Südbaden rede stets Klartext, auch wenn es um gesellschaftliche Themen geht, so Özdemir weiter, „das macht ihn unverwechselbar und zu einem äußerst würdigen Schellenträger“.
Auch VSAN Präsident Roland Wehrle hob die Schlagfertigkeit Streichs gegenüber den Medien hervor, auch wenn der Südbadner dabei auch mal kräftig vom sportlichen Bereich abweiche und statt taktischen Geheimnissen lieber das fastnächtliche Scheibenschlagen entlang der Rheinschiene erläutere.
Über 400 geladene Gäste, darunter Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und der Ortenauer Landrat Frank Scherer nahmen an der Veranstaltung im Europa-Park teil. Auch die 16 Kandidatinnen der am Samstag anstehenden Wahl zur Miss Germany stellten sich im Laufe der fast dreistündigen Gala den Ehrengästen und anwesenden Hästrägern vor. Als Dank für seine Gastfreundschaft konnte Europa-Park Inhaber und Narrenschellenträger 2009 Roland Mack am Ende der Veranstaltung eine Larve des Spättle Hanseles der Althistorischen Narrenzunft Offenburg in Empfang nehmen.

Deutschlands größter Freizeitpark auf Erfolgskurs: Europa-Park mit erneutem Rekord von 5,6 Millionen Besuchern

Mit über 5,6 Millionen Besuchern hat Deutschlands größter Freizeitpark 2018 den Besucherrekord des Vorjahres erneut knapp übertroffen. Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Gäste uns trotz des Brandes im Mai so treu geblieben sind. Die lange Hitzeperiode im Sommer war zwar nicht förderlich, aber gerade der Oktober mit Halloween und auch die Wintersaison haben alles ausgeglichen.“ 2018 war für den Europa-Park das Jahr der größten Bautätigkeit in der mehr als 230-jährigen Firmengeschichte der Familie Mack. „Der Europa-Park wird immer mehr zum Trendsetter und baut als erster Betreiber in Deutschland mit der neuen Wasserwelt „Rulantica“ und dem Hotel „Krønasår“ einen zweiten Freizeitpark am Standort Rust. Mit künftig zwei Parks, sechs Hotels und dem vielfältig nutzbaren Confertainment Center auf insgesamt 145 Hektar Fläche müssen wir weltweit keinen Vergleich scheuen. Unser gesamtes Resort wird zur kontinentalen Familien-Urlaubsdestination“, so Roland Mack.

Hohes Investitionsvolumen
Die Bauarbeiten rund um die neue Wasserwelt „Rulantica“ und das Hotel „Krønasår“ laufen auf Hochtouren. Der Wiederaufbau des Skandinavischen Themenbereichs und der beliebten Attraktion „Piraten in Batavia“ sind ebenfalls in vollem Gange. Hinter den Kulissen werden neue Mitarbeiterwohnhäuser und Logistikeinrichtungen gebaut. Nach umfangreichen Arbeiten wurde erst im September die Wiedereröffnung des runderneuerten Wahrzeichens im Französischen Themenbereich des Europa-Park – die Dunkel-Achterbahn Eurosat – sowie des 1989 gegründeten französischen Viertels gefeiert. Bei der weithin sichtbaren Bautätigkeit für „Rulantica“ und „Krønasår“ handelt es sich derzeit um eine der größten privaten Baustellen in der gesamten Bundesrepublik. „Das wird alles privat finanziert, ohne einen Cent öffentlicher Zuschüsse“, betont Roland Mack. Das neue Hotel mit 1.300 Betten wird im Frühjahr 2019 und die Wasserwelt Ende 2019 eröffnet. Die Zahl der Hotelübernachtungen wächst kontinuierlich an und der Europa-Park baut sein Resort zu einer eigenständigen europäischen Reisedestination aus. Allein für „Rulantica“ und das Hotel „Krønasår“ werden 550 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Mitglied im Tourismusbeirat der Bundesregierung
Erst kürzlich ist Roland Mack in den Tourismusbeirat der Bundesregierung berufen worden. Mack: „Die Branche befindet sich stark im Aufwind und ist zu einem herausragenden volkswirtschaftlichen Faktor geworden. Der Tourismus in Deutschland trägt im Jahr 2018 mit knapp 110 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung bei und ist somit längst auf Augenhöhe mit der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. Der Europa-Park beschäftigt künftig mehr als 4.000 Menschen direkt und sichert zusätzlich noch mehr als 8.000 indirekte Arbeitsplätze in der Region und im Südwesten.“

MackMedia als Trendsetter
Die Investitionen stehen in engem Zusammenhang mit einem hohen Innovationstempo im Europa-Park. So ist die Virtual Reality-Technologie (VR) beim neuen „Eurosat Coastiality“ mit der Erweiterung des VR-Erlebnisses im Anstehbereich durch das „Roam & Ride“-Konzept eine absolute Weltneuheit. Die von Michael Mack gegründete MackMedia steht für innovatives Entertainment in der Verknüpfung von Medien auf höchstem Niveau. Das Team arbeitet seit 2002 daran, die Unternehmensgruppe in eine neue, digitale Zukunft zu führen. MackMedia gilt inzwischen als digitaler Trendsetter der Branche. In diesem Zug haben sich Ambient Entertainment und MackMedia in diesem Jahr auch dazu entschlossen, Mack Animation zu gründen. Ziel ist es, den Besuchern und Fans von Deutschlands größtem Freizeitpark ein unterhaltsames 360-Grad-Entertainment-Angebot zu liefern, das den Europa-Park überall und jederzeit erlebbar machen soll.

Preise und Ehrungen
Geprägt war die Saison 2018 von zahlreichen Preisen und Ehrungen für Deutschlands größten Freizeitpark. Beim begehrten „Branchen-Oscar“, dem „Golden Ticket Award“, konnte der Europa-Park trotz der starken weltweiten Konkurrenz zum fünften Mal in Folge gewinnen. Der Europa-Park wurde zum „Besten Freizeitpark weltweit“ gewählt. Der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park Michael Mack wurde von der Republik Frankreich im Oktober zum Honorarkonsul der Regierungsbezirke Freiburg im Breisgau und Tübingen ernannt. Michael Mack: „Über meine Ernennung zum französischen Honorarkonsul freue ich mich sehr. Ich betrachte dies als große Ehre, Vermächtnis und Verantwortung.“

Erfolgsstory Winteröffnung
Für den Erfolg des Europa-Park spielt die Wintersaison eine zunehmend herausragende Rolle und bietet den Besuchern noch bis zum 06. Januar (und zusätzlich am 12. und 13. Januar) 2019 ein einzigartiges Winterwunderland. Tausende von Lichtern, 3.000 verschneite Tannenbäume, 10.000 glitzernde Christbaumkugeln und vorweihnachtliche Highlights verwandeln den Europa-Park in eine romantische Winterlandschaft. Shows mit rund 300 internationalen Künstlern sorgen für beste Unterhaltung. Erstklassige Artisten, Livemusik und Comedy, gepaart mit kulinarischen Gaumenfreuden erleben die Besucher der „Europa-Park Dinner-Show“. Bis zum 09. Februar 2019 entführt sie die Besucher im Europa-Park Teatro über dreieinhalb Stunden in das funkelnde Paris des frühen 20. Jahrhunderts. Thomas Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park: „Es ist schön, zu sehen, dass sich das einzigartige Angebot aus Kulinarik und Show zu einem überregionalen Besuchermagnet entwickelt hat. Außerdem bin ich stolz, dass wir den Gästen ein exquisites 4-Gang-Menü von unserem 2-Sterne Koch Peter Hagen-Wiest aus dem ‚Ammolite – The Lighthouse Restaurant‘ bieten können.“

Wohlfühlwochen in den Europa-Park-Hotels
Während der Europa-Park ab dem 14. Januar 2019 vorrübergehend schließt, gibt es in den parkeigenen Hotels weiterhin zahlreiche attraktive Angebote. Besonders beliebt: die Europa-Park Dinner-Show und die Wohlfühlwochen. Eine Kombination aus Erlebnis, Unterhaltung und Entspannung erwartet die Hotel- wie Tagesgäste. Ob Kochkurse, Brunch, Vorträge zu gesunder Ernährung, Fitness- und Verwöhnprogramme, Bier-Tastings oder Weinverkostungen der Extraklasse, die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Nächstes Großereignis ist die exklusive Weltpremiere von DJ BoBos neuer Show „KaleidoLuna“ vom 11.-13. Januar, gefolgt von dem Finale der Miss Germany Wahl am 23. Februar 2019 in der Europa-Park Arena. Die moderne Multifunktions-Arena garantiert weiteren Top-Veranstaltungen wie dem „Radio Regenbogen Award“ am 12. April 2019 optimale Voraussetzungen.

Tagung und Entertainment auf höchstem Niveau
Der Europa-Park hat sich seit Bestehen des Confertainment-Konzeptes als erstklassige Tagungs- und Veranstaltungslocation weit über die regionalen Grenzen hinaus etabliert. Das vor über 15 Jahren ins Leben gerufene Angebot gilt heute als Synonym für das erfolgreiche Zusammenspiel von professionellem Tagen und außergewöhnlichem Feiern. Jährlich finden mehr Veranstaltungen in faszinierendem Ambiente statt. Die Europa-Park Arena als moderne Event- und Medienhalle bietet Platz für bis zu 5.000 Menschen und ist somit für jeden Anlass die perfekte Location.

Der Europa-Park ist in der Wintersaison bis zum 06. Januar sowie zusätzlich am 12. und 13. Januar 2019 täglich von 11 bis mindestens 20 Uhr geöffnet. Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de.

16. Benefizgala „Helfen hilft!“ im Europa-Park: Förderverein krebskranker Kinder e.V. erhält Rekordspendensumme von 145.000 Euro

Am 24. November 2018 fand zum 16. Mal die Benefizgala unter dem Motto „Helfen hilft!“ statt. Die Gastgeber des Abends, der Vorsitzende des Kuratoriums des Fördervereins krebskranker Kinder, Werner Kimmig, und die Inhaberfamilie Mack begrüßten rund 300 Gäste, darunter Moderator Thomas Gottschalk, Paola Felix, Dagmar Kögel und die leitende Professorin der Kinderonkologie in Freiburg Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, zu einem glamourösen Abend im barocken Europa-Park Teatro. Bei der Gala kam eine stolze Spendensumme von 145.000 Euro zusammen. Über die Gelder freut sich der Förderverein krebskranker Kinder e.V., der sich seit 38 Jahren für die jungen, schwerkranken Patienten engagiert.

Bereits traditionell laden der TV-Produzent Werner Kimmig aus Oberkirch und die Familie Mack zu einer glanzvollen Benefizgala zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. in den Europa-Park ein. 15 Jahre „Helfen hilft!“ – und das mit großem Erfolg für die krebskranken Patienten: Insgesamt konnte durch die Veranstaltung im Europa-Park eine Gesamtspendensumme von mehr als 1,3 Millionen Euro gesammelt werden.

Auch in diesem Jahr durften die Gastgeber rund 300 spendenfreudige Gäste im edlen Ambiente des Europa-Park Teatro im Rahmen der Dinner-Show begrüßen. Die Gäste wurden in der Show ins glitzernde Paris des frühen 20. Jahrhunderts entführt. Mehr als 40 Weltklasse-Künstler präsentieren ein hochkarätiges Abendprogramm. Kulinarisch untermalt wurde der Abend von einem Vier-Gänge-Galamenü, das von dem Zwei-Sterne Koch Peter Hagen-Wiest aus dem Restaurant „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ und dem Europa-Park Maître Jürgen Steigerwald kreiert wurde.

Tief beeindruckt und sehr bewegt von den Worten Werner Kimmigs, Vorsitzender des Kuratoriums des Fördervereins krebskranker Kinder, spendeten die Gäste eine beeindruckende Summe für diesen guten Zweck: 145.000 Euro kamen zusammen – so viel wie noch nie. 31.000 Euro waren dabei dem Showmaster Thomas Gottschalk zu verdanken: er versteigerte spontan auf der Bühne sein eigenes Sakko, das er letzte Woche erst bei der Bambi Verleihung trug, einen Leseabend mit ihm persönlich für 80 bis 100 Besuchern sowie eine original Udo Lindenberg Grafik.

Der Förderverein verwendet das Geld für den Bau eines neuen Elternhauses, das direkt an die Kinderklinik angegliedert werden soll. Laut Werner Kimmig sind für den Neubau 10,5 Millionen veranschlagt, die Finanzierung erfolgt komplett durch den Förderverein. Der Spatenstich für die Klinik ist im Oktober 2018 erfolgt, der Baubeginn für das Elternhaus ist für das Jahr 2020 geplant.

Er dankte den Anwesenden für die großzügigen Spenden und betonte erneut, dass diese Gelder die Stützpfeiler des Fördervereins und damit auch für solche Großprojekte seien: „Bei uns ist ihr Geld zweifelsohne am besten angelegt. Hier bringt es Zinsen in Form von Hilfe und vielleicht sogar von Linderung und Heilung“, so Werner Kimmig

Der Förderverein für krebskranke Kinder e. V. wird in diesem Jahr bereits 38 Jahre alt. Unter dem Motto „Helfen hilft!“ wird das Ziel verfolgt, die personelle und räumliche Ausstattung der Universitäts-Kinderklinik Freiburg soweit zu verbessern, dass betroffene Eltern und Geschwister von krebskranken Kindern dauerhaft in der Nähe der jungen Patienten sein können. Neben dem Bau der Elternhäuser werden zahlreiche weitere Verbesserungen in der Behandlungs- und Betreuungsqualität, wie beispielswiese ein Geschwisterkindergarten, die Unterstützung verwaister Eltern und die Förderung der Forschung folgen. Seit Beginn des Engagements konnten Spendengelder in Höhe von über 40 Millionen Euro gesammelt werden.

Viele Prominente wie Paola Felix, Arthur Abraham, Carmen Nebel, Stefan Mross, Katarina Witt, Harald Schmidt, Karlheinz und Dagmar Kögel, Christina Obergföll, Johannes Kalpers, Stefanie Hertel, die Geschwister Hofmann, Martin Heuberger, Horst Lichter und viele andere unterstützen die Arbeit des Fördervereins durch zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen. Ebenso engagieren sich der ehemalige Baden-Württembergische Finanzminister Willi Stächele, der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Dr. Andreas Schwab und viele weitere bekannte Persönlichkeiten für die Patienten. Der Familie Mack liegt das Wohl der Kinder auch ganz besonders am Herzen. Inhaber Roland Mack: „Schon seit der Eröffnung des Europa-Park steht für die Familie Mack auch die soziale Verantwortung für die Gesellschaft im Vordergrund. Wir freuen uns daher besonders, den Förderverein mit dieser Veranstaltung jedes Jahr unterstützen zu können. Neben der rein finanziellen Hilfe besuchen unsere Künstler jedes Jahr die Tumor-Station, um den kranken Kindern und deren Eltern ein paar schöne Stunden zu schenken.“

Wer den Förderverein für krebskranke Kinder e. V. unterstützen möchte, kann Spenden auf folgende Konten überweisen:

Förderverein für krebskranke Kinder e. V.

Sparkasse Offenburg
Konto-Nr.: 6084842, BLZ: 66450050

Volksbank Offenburg
Konto-Nr.: 50558800, BLZ: 66490000

Seilbahn zwischen Deutschland und Frankreich: Europa-Park plant grenzübergreifendes Projekt

Seit Jahrzehnten ist Deutschlands größter Freizeitpark nicht nur als attraktives Tourismusziel bekannt, sondern zugleich auch ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus ganz Europa. Insbesondere in Frankreich findet das Angebot des Europa-Park ein wachsendes Interesse. Die Inhaberfamilie Mack hat sich stets für das Thema Europa und die deutsch-französische Freundschaft engagiert. Dr.-Ing. h.c. Roland Mack, Gründer und Inhaber des Europa-Park, hat in der Entwicklung des Unternehmens diese Ausrichtung seit jeher aktiv vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund möchte die Unternehmerfamilie nun auf Initiative von Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, diese Entwicklung durch ein neues Investitionsprojekt in Frankreich konsequent fortführen. So hat der Europa-Park die Vision, die Anbindung der nahen Region Elsass durch ein Seilbahnprojekt über den Rhein zu verbessern.

Im weiteren Verlauf strebt das Familienunternehmen auf der französischen Seite die Realisierung von Übernachtungsangeboten an. Das nachhaltige und naturfreundliche Projekt könnte letztlich auch weitere Arbeitsplätze in Frankreich schaffen. Zudem würde die vorhandene Verkehrsinfrastruktur stark entlastet werden: Der Europa-Park verzeichnet jährlich mehr als eine Million Besucher aus Frankreich und über 1.000 Mitarbeiter pendeln aus dem Elsass nach Rust.

Derzeit werden die Detailfragen mit den Behörden in Deutschland und Frankreich abgestimmt. Michael Mack verfolgt mit diesem deutsch-französischen Projekt die Vision von einer Expansion des Familienunternehmens im benachbarten Elsass. Ziel ist es, ein nachhaltiges Projekt für die Region in Angriff zu nehmen. Die Präsentation dieser Idee ist im Wirtschafts- und Finanzministerium in Paris sowie vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ebenso wie in der Region und von der Landesregierung in Stuttgart mit Begeisterung aufgenommen worden und stößt auf große Unterstützung. Weitere Schritte werden mit allen Beteiligten erarbeitet und im Rahmen des Genehmigungsverfahrens geprüft.

Ideenoase für Ingenieure: Inspirierender Start für KIT-Studierende im Europa-Park

Rund 500 Erstsemester der Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben am Montag, 15. Oktober 2018, einen Studienstart der besonderen Art erlebt. Im beliebtesten Freizeitpark Europas erhielten die frischgebackenen Studierenden einen faszinierenden Eindruck deutscher Ingenieurskunst und jede Menge Inspirationsobjekte, um mit vollem Schwung in das erste Semester starten zu können. Das KIT, das Mutterunternehmen und der Achterbahnproduzent Mack Rides in Waldkirch und der Europa-Park verknüpfen seit Jahren erfolgreich das theoretische Fundament mit praktischen Anwendungsfeldern der Ingenieurswissenschaft.

In seiner motivierenden Begrüßungsrede appellierte Dr.-Ing. h. c. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, an die künftigen Ingenieure, mit Disziplin, Leidenschaft und viel Herzblut ihr Studium am KIT in Karlsruhe anzugehen: „Heute erleben Sie in Deutschlands größtem Freizeitpark ein lebendiges, emotionsgeladenes und inspirierendes Schaufenster modernster Technik. Die gesamte Palette der Ingenieurswissenschaft wird hier vereint und auf unterhaltsame Weise präsentiert. Genießen und wissen Sie diesen Tag für sich zu nutzen, denn heute beginnt der Ernst des Lebens.“ Im prächtigen Ballsaal Berlin im Deutschen Themenbereich fügte er hinzu: „Unser Land braucht kreativen Technik-Nachwuchs, um sich weiterhin im internationalen Wettbewerb behaupten zu können – bleiben Sie also hungrig, wissbegierig und seien Sie die neuen Pioniere für die Innovationen von morgen! Auf sie baut die Gesellschaft von morgen.“

Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Martin Heilmaier, ergänzte: „Nur wer die grundlegenden Mechanismen des Maschinenbaus wirklich verstanden hat, wird ein erfolgreicher Ingenieur werden. Unternehmer wie Roland Mack verkörpern dies durch ihren Lebenslauf und durch ihr nachhaltiges Engagement für ihre Disziplin in ganz besonderer Weise. Unsere Erstsemester sollen bereits am Anfang ihres Studiums wissen, warum sie sich für den Maschinenbau entschieden haben.“

Der Geschäftsführer von Mack Rides in Waldkirch, Christian von Elverfeldt, stellte bei seiner Ansprache an die rund 500 Studierenden klar: „In Zeiten des Fachkräftemangels werden Sie und Ihre Fähigkeiten dringend gebraucht. Das Berufsbild des Ingenieurs bietet Ihnen großartige Aufstiegschancen – auch um den Technologie-Standort Deutschland zu bewahren.“

Tüftelaufgabe mit Spaghetti und Marshmallows

Die gekonnte Mischung aus Technik und Emotionen bekamen die Gäste unter anderem in Form von akrobatischen Meisterleistungen der Künstlerinnen und Künstler des Europa-Park vorgeführt. Nach dem attraktiven Show-Programm sahen sich die Erstsemester mit einer technischen Herausforderung konfrontiert: die Konstruktion eines möglichst hohen, freistehenden Turms aus Spaghetti und Marshmallows – dem sogenannten „Euroturm“. Nach 30-minütigem Grübeln, Tüfteln und Zusammenbauen gelang einer Gruppe der bravouröse Turmbau mit einer Höhe von 139 Zentimeter. Dem angeschlossen, durften die angehenden Akademiker die Attraktionen des weltweit besten Freizeitparks entdecken.

Ingenieurskunst hautnah erleben

Bei der Erkundung der über 100 Attraktionen und Shows in Deutschlands größtem Freizeitpark war eine Fahrt mit dem neugestalteten „Eurosat – CanCan Coaster“ im Französischen Themenbereich für die Gewinnergruppe ein ganz besonderes Highlight. Auch die Fahrt mit der Weltneuheit „Eurosat Coastiality“ sorgte schlichtweg für staunende Studenten-Gesichter. Das Novum ist dabei schon vor der eigentlichen VR-Achterbahnfahrt zu erleben, indem die Besucher ihr Virtual-Reality-Headset bereits in einer Pre-Show im Stehen aufziehen. Was dann folgt, ist bis dato völliges Neuland in der internationalen Freizeitpark-Branche: Mit aufgesetztem Headset laufen die Besucher in der Virtuellen Realität nicht nur über den Bahnhof, sondern steigen auch in den „Eurosat Coastiality“ Zug ein und genießen schließlich die innovative Achterbahnfahrt – ohne die VR-Brille dabei auch nur einmal abzunehmen.

Der Nachwuchs zeigte große Begeisterung für die prestigeträchtigen Innovationen und Entwicklungen und war von der Vielfalt der ingenieursbasierten Schaffenskraft äußerst beeindruckt. Als Beispiel dient hier die beliebte Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“. Hierbei war es den Studierenden möglich, aus unmittelbarer Nähe höchste Ingenieurskunst aus dem Hause Mack Rides zu begutachten – Themenfelder wie Mechanik, Elektronik, Hydraulik, Sonderkonstruktionen und weitere technische Bereiche sind darin vereint.

Zwischen Dr.-Ing. h.c. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, und dem KIT besteht eine besondere Verbindung: Von 1969 bis 1974 studierte der Mitgründer des Europa-Park selbst an der Technischen Universität Karlsruhe – dem heutigen KIT. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau ab und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Universitätsrats. Seit 2012 fördert er besonders talentierte Bachelor-Studierende mit dem „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium“.

Auch Jürgen Mack, Inhaber des Europa-Park und Bruder von Roland Mack, studierte an der Universität Karlsruhe von 1978 bis 1986. Er schloss das Studium als Diplomingenieur der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen ab.